non stop!         

ich will weglaufen. und mich fangen lassen. aber ich bin zu schnell. für den häscher. der mir die beine wegziehen will. überhole mich selbst. tag für tag aufs neue. setze alles außer kraft. mit einer atemlosigkeit. meinem tempo angemessen. die jedes wort verschluckt. hechel immer weiter. zeigs mir. jeden tag aufs neue. und dir. dir. dir. dass linien nicht akzeptiert werden. grenzenlos will ich sein. nein. ich habe keine bremse . keine die man einfach ziehen kann. und stop. stop. stop. hör ich schon gar nicht. wenn die innere tachonadel. erst mal den anschlag killt. und nur noch zitternd hin und her pendelt. auf der suche nach dem gradmaß aller dinge. ja. heute trage ich das blümchen-röckchen. und die sandaletten mit den riemchen. weil ich mich so stark fühle. so herrlich maskulin. verliebt? gestern trug ich cargohosen. und meine bikerstiefel. weil ich mich so zart fühlte. so herrlich sensibel. gerichtstermin? verkleidung! so fällt keiner mir in mein gesicht. eines von den zweien. das ich im stundentakt wechsel. das irritiert. verwirrt. und sprachlos macht. weil es immer gerade das zeigt. was gerade nicht gesehen werden will. so lauf ich weiter und lächel mit zusammengebissenen zähnen. während ich bei 180 weiter haken schlage. derweil der häscher fleissig im laufrädchen trainiert. hoffentlich dreht er nicht durch. in seiner illusion. sonst ist er aus. der traum. vom gefangen werden.      


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