opfern. oder: vom suchen und finden der lügen

die einsamkeit ist zu ertragen. sagst du. und tritts die zigarette aus. das verlassen. zurückgestoßen. nicht angenommen zu sein auch. die ignoranz. die gleichgültigkeit. geht mir am arsch vorbei. sagst du. belogen. betrogen. benutzt. und anschließend belächelt. kein problem. daran hast du dich gewöhnt. ist halt so. sagst du. zuckst mit den schultern und ziehst die ärmel deines shirts bis zu den fingerspitzen. nein. nein. du lachst. und wischst dir dann mit dem rechten von ihnen imaginäre tropfen von der nasenspitze. kein problem. alles gut. warum auch nicht. sagst du. und sieht mich kampflustig an. die narben. geschenkt und egal. mach dir keinen kopf. sagst du. und klopfst mir fünfmal fest auf den linken oberarm. ich komm klar. sagst du. und kratzt dann sekundenlang konzentriert krusten von deinem handgelenkekzem. ich frage mich nur warum … sagst du. und siehst mit dunklem blick unter zusammengezogenen brauen an mir vorbei … warum nur ... erträgt man diese scheiß gefühllosigkeit nicht?


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